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Corona-bedingte Besonderheiten im internationalen Güterverkehr

Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft " International Road Transport Union (IRU)" informiert über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Güterkraftverkehr. Hier finden Sie den Link zur Liste der Einschränkungen, geordnet nach Ländern: https://www.iru.org/resources/tools-apps/flash-info. Diese Information ist in englischer Sprache.

In deutscher Sprache werden die Informationen zu den wichtigsten Ländern, durch den BGL gemeinsam mit DSLV, BWVL, AMÖ und BIEK hier bereitgestellt:

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI finden Sie hier: http://bit.ly/RKI_2HND8nc

 

Belgien (Stand 04.11.2020)
Auch für Fahrer und andere Mitarbeiter des Güterverkehrs gilt: Das "Public Health Passenger Locator Form" (Link vgl. Allgemeine Einreisebeschränkungen) muss ausgefüllt werden, sobald der geplante Aufenthalt in Belgien 48 Stunden überschreitet.
Mitarbeiter, die aus dienstlichen Gründen aus roten oder orangefarbenen Zonen nach Belgien einreisen, müssen sich bei ihrer Rückkehr nach Belgien weder einem obligatorischen Test unterziehen noch zwei Wochen in Quarantäne verbringen. Dies gilt sowohl für die Fahrer als auch als auch für anderes Personal des Güterverkehrs.

Lkw-Fahrer sind von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen, müssen jedoch eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers mitführen. Der Vordruck für diese Bescheinigung für Arbeitnehmer im gewerblichen Transport und der Logistik, Nr. CP 140.03 kann über den Link https://febetra.be/fr/belgique/ unter der Rubrik "Attestations en cas de couvre-feu e.a." downgeloadet werden. Alternativ akzeptieren die belgischen Behörden auch die Vorlage des "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl. http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf oder die Vorlage eines CMR-Frachtbriefs für die laufende Beförderung.
Der erneute Lockdown hat keine Auswirkung auf die Durchführung internationaler Transporte 
in Belgien.

 

Dänemark (Stand 11.11.2020)

Fahrer von Gütertransporten nach oder aus Dänemark können trotz der Einstufung von Deutschland als "banned" bzw. "High Risk" country" weiterhin einreisen, ohne einen
negativen Coronatest vorweisen zu müssen. Der Nachweis der Tätigkeit als Fahrer erfolgt durch eines der folgenden Dokumente: Rechnung, Quittung, Kaufvereinbarung oder
ähnliches. Wir empfehlen die Vorlage des CMR-Frachtbriefs sowie die Mitführung des "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes
Guideline, vgl. http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf. Darüber hinaus müssen Fahrer natürlich die übliche A1-Bescheinigung mitführen.

Trotz des Lockdowns in den 7 Landkreisen in Nordjütland bleibt die Durchführung von Straßengüterverkehren dort grundsätzlich weiterhin erlaubt. Jedoch wird Fahrern, die in
diese Landkreise einfahren, dringend empfohlen, sich nicht länger als notwendig dort aufhalten. Warnung: Nach einem Aufenthalt in Dänemark können Fahrer für 14 Tage nicht
quarantänefrei nach Großbritannien einreisen (vgl. auch unter unter Rubrik Großbritannien). Diese Regelung betrifft nicht nur Aufenthalte in Nordjütland, sondern im gesamten dänischen
Staatsgebiet.

 

(Stand 06.11.2020)

Nach Angaben des dänischen Verbandes ITD hat die dänische Regierung auf Grund der aktuell
aufgetretenen Mutationen des Coronavirus in Nerzfarmen ab sofort eine Abriegelung/Lockdown für
7 Landkreise in Nordjütland (Hjørring, Frederikshavn, Brønderlev, Jammerbugt, Vesthimmerland,
Thisted und Lǣsø) erlassen.

Die Durchführung von Straßengüterverkehr bleibt grundsätzlich weiterhin erlaubt.

Dennoch wird Fahrern, die in diese Landkreise einfahren, dringend empfohlen sich nicht länger als
notwendig dort aufhalten. Fahrer, die in den 7 Landkreisen wohnhaft sind, werden strikt angewiesen, das Gebiet nicht zu verlassen.

(Stand 04.11.2020)
Fahrer von Gütertransporten nach oder aus Dänemark können trotz der Einstufung von Deutschland als "banned bzw. "High Risk"  country" weiterhin einreisen, ohne einen negativen Coronatest vorweisen zu müssen. Der Nachweis erfolgt durch eines der folgenden Dokumente: Rechnung, Quittung, Kaufvereinbarung oder ähnliches. Wir empfehlen die Vorlage des CMR-Frachtbriefs sowie die Mitführung des "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl. http://www.bgl- ev.de/images/corona/cfitw.pdf.

Darüber hinaus müssen Fahrer natürlich die übliche A1- Bescheinigung mitführen.
Da Deutschland nur als "banned", nicht aber als "Hochrisikoland" eingestuft wird, ist die Vorlage eines negativem COVD-19-Tests nicht erforderlich.

Auch der Transit durch Dänemark bleibt bei Vorliegen eines "triftigen Grundes" (also z.B. eines Gütertransports) für die Reise ins Zielland möglich, Dänemark muss jedoch auf dem schnellstmöglichen Weg durchquert werden.

 

Deutschland (Stand 28.10.2020)
Die Behandlung von Fahrern bei der Wiedereinreise aus Risikoländern kann je nach Bundesland variieren.

Eine Liste der aktuellen Verordnungen der deutschen Bundesländern finden Sie in dem von uns veröffentlichten Dokument Quarantäneverordnungen in Deutschland-Website.pdf.

Eine Übersicht über die enthaltenen Regelungen finden Sie in dem von uns veröffentlichten Dokument Quarantäneverordnungen und Ausnahmen in den deutschen Bundesländern.pdf Bitte beachten Sie auch eventuelle Beherbergungsverbote der deutschen Bundesländer für Personen aus Risikogebieten, Dokument Länderübersicht Beherbergungsverbot.pdf.


Finnland (Stand 28.10.2020)
Fahrer und Begleitmannschaften im internationalen Verkehr können die Ausnahmen vom Einreiseverbot für "arbeitsbezogene Reisen auf der Grundlage einer Beschäftigung oder eines Auftrags" in Anspruch nehmen.

Sie sollten zum Nachweis bei Grenzkontrollen geeignete Dokumente vorweisen (CMR-Frachtbrief, Certificate for International Transport Workers gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf ).

 

Frankreich (Stand 18.11.2020)

Unabhängig vom Einreisestaat bestehen keine Einreisebeschränkungen (u.a.) für

  • Personen, die für den internationalen Güterverkehr zuständig sind;
  • Fahrer und Beifahrer von Reisebussen oder -zügen;
  • Besatzungsmitglieder und Personen, die Handelsschiffe und Fischereifahrzeuge betreiben.

(https://www.diplomatie.gouv.fr/de/neuigkeiten/coronavirus-covid-19/article/coronavirusinformationen-fur-auslander-in-frankreich-fragen-antworten)

Fahrer von Güter- und Personentransporten sind von den Ausgangssperren und den
Restriktionen des Lockdown nicht betroffen, müssen jedoch das vom Arbeitgeber
auszufüllende Formular "Justificatif de Déplacement Professionnel" in dessen aktueller
Version mitführen. Sie finden das Formular unter https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/Lactu-du-Ministere/Attestations-de-deplacement.

Fahrzeuge für den Gütertransport müssen mit einem Vorrat an Wasser und Seife sowie
Einweghandtüchern ausgestattet sein, oder aber mit hydroalkoholischem Desinfektionsgel. Beund Entladestellen müssen vergleichbar ausgestattet sein. Der Zugang zu den dortigen
Hygieneaustattungen darf Fahrern nicht verwehrt werden.

(Stand 17.11.2020)

Wegen des erneuten Lockdowns in Frankreich sind auch Restaurants wieder geschlossen ­ sie dürfen nur Mitnahmegerichte verkaufen. Die französische Regierung hat jedoch bestimmten Fernfahrerlokalen und ­Cafés erlaubt, Berufskraftfahrer weiterhin am Tisch zu bewirten. Die betroffenen Restaurants und Cafés sind jeweils von 18:00 Uhr abends bis 10:00 Uhr morgens geöffnet. Nur Personen, die nachweislich einer beruflichen Fahrertätigkeit nachgehen, haben Zutritt der Nachweis erfolgt z.B. durch Vorlage des Führerscheins inkl. Schlüsselzahl 95.

Unter dem Link https://www.bison­fute.gouv.fr/ouverture­des­aires­et­des­centres,11195.html
werden zwei verschiedene Landkarten regelmäßig aktualisiert:

 

  • Die "carte des aires de repos et les aires de service" zeigt Raststätten auf dem nationalen Straßennetz, die trotz des Lockdowns weiterhin die wichtigsten Dienstleistungen zur Verfüfgung stellen (Verpflegung, Kraftstoff, saubere sanitäre Einrichtungen usw.)
  • Die "carte des centres et relais rotiers pour les véhicules lourds" informiert, wo die o.g. (aktuell 364) Restaurants und Cafés zu finden sind, die Berufskraftfahrer zwischen 18:00 Uhr abends und 10:00 Uhr morgens in ihren Räumlichkeiten bewirten dürfen.

 

Fahrer im internationalen Straßengüterverkehr sind von den Beschränkungen des aktuellen
französischen Lockdowns ausgenommen, müssen jedoch zum Nachweis ihrer Tätigkeit das
ausgefüllte Dokument "Justificatif de Déplacement Professionnel" mitführen. Das Dokument wurde
an die aktuelle Verordnungslage angepasst.

(Stand 10.11.2020)

Gemäß einem Erlass des französischen Verkehrsministers vom 06. November 2020 wird das
Feiertagsfahrverbot in Frankreich für Lkw über 7,5 t zGM im Zeitraum vom 10. November 2020,
16:00 Uhr bis Mittwoch 11. November 2020, 24:00 Uhr für bestimmte Beförderungen ausgesetzt

Demnach sind die folgenden Beförderungen vom Feiertagsfahrverbot ausgenommen:

  • Fahrzeuge, die ausschließlich Lebensmittel und Erzeugnisse für die menschliche und tierische Ernährung, die für Hygiene und die Gesundheit von Mensch und Tier sowie alle für ihre Zubereitung, Herstellung und Lieferung erforderlichen Erzeugnisse, Materialien oder Bestandteile befördern.
  • Fahrzeuge, die Umzüge durchführen.
  • Fahrzeuge, die Pakete befördern.

(Stand 04.11.2020)
Unabhängig vom Einreisestaat bestehen keine Einreisebeschränkungen (u.a.) für

  • Personen, die für den internationalen Güterverkehr zuständig sind;
  • Fahrer und Beifahrer von Reisebussen oder -zügen;
  • Besatzungsmitglieder und Personen, die Handelsschiffe und Fischereifahrzeuge betreiben.

(https://www.diplomatie.gouv.fr/de/neuigkeiten/coronavirus-covid-19/article/coronavirus- informationen-fur-auslander-in-frankreich-fragen-antworten)

Fahrer von Güter- und Personentransporten sind von den Ausgangssperren nicht betroffen, müssen jedoch das vom Arbeitgeber auszufüllende Formular "Justificatif de Déplacement Professionnel" in dessen aktueller Version mitführen. Sie finden das Formular unter https://www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestations-de-deplacement

Fahrzeuge für den Gütertransport müssen mit einem Vorrat an Wasser und Seife sowie Einweghandtüchern ausgestattet sein, oder aber mit hydroalkoholischem Desinfektionsgel. Be- und Entladestellen müssen vergleichbar ausgestattet sein. Der Zugang zu den dortigen Hygieneaustattungen darf Fahrern nicht verwehrt werden.

 

Griechenland (25.11.2020)

Das Erfordernis der Online-Voranmeldung unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes (vgl. Allgemeine Einreisebeschränkungen) gilt auch für LkwFahrer. Dagegen sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests grundsätzlich ausgenommen. Achtung - trotz dieser Ausnahme werden auch Fahrer seit 10.11.2020 in der Online-Voranmeldung fälschlich auf die Notwendigkeit eines negativen COVID-19-Test hingewiesen. Nach Angaben des griechischen Verbandes OFAE kann dieser Hinweis ignoriert werden: Fahrer von Gütertransporten unterliegen nach wie vor keiner
Testpflicht bei der Einreise nach Griechenland. Der Fehler soll schnellstmöglich behoben werden.

Lkw-Transporte werden als "essential travels" betrachtet und können daher neben dem Grenzübergang Promachonas auch die Landgrenzübergänge Kakavia (GR-ALB), Krystallopigi
(GR-ALB), Evzoni (GR-MD), Ormenio (GR-BUL), Nymfaia (GR-BUL) sowie Kipi (GR-TUR) rund um die Uhr benutzen. Der griechische Verband OFAE berichtet, dass alle Fähragenten in den griechischen Häfen
Patras und Igoumenitsa Lkw-Fahrer auffordern, ein Selbsterklärungsformular auszufüllen, bevor sie ein Schiff betreten. Zudem werden die Passagiere der Fähren teilweise COVID-19-
Schnelltests unterzogen. Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate
for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl.http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf )

(Stand 15.11.2020)

Seit Monaten begrenzt Griechenland die Einreise über seine Landgrenzen wegen des Coronavirus
deutlich. Für Lkw­Verkehre standen bislang allerdings 7 Landgrenzübergänge offen, zwei davon an
der Grenze Griechenland­Albanien: Krystallopigi und Kakavia. Wie der griechische Verband OFAE jetzt über die IRU mitteilt, wurde der Grenzübergang Krystallopigi bis auf Weiteres für alle Verkehre geschlossen, d.h. auch für Lkws.

Der Grenzübergang Kakavia bleibt weiter geöffnet, und zwar

  • für Lkw­Transporte (24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche) ­ Lkw­Fahrer benötigt keinen negativen PCR­Test
  • für Privatpersonen mit spezieller Erlaubnis und negativem PCR­Test ­ maximal 750 Einreisen pro Tag.

Die 750­Personen­Grenze soll auf Lkw­Fahrer keine Anwendung finden. Allerdings wird die Obergrenze von 750 Personen pro Tag über das auch für Lkw­Fahrer obligatorische "Passenger Locator Form" (PLF) gemanagt, das offenbar keinen Unterschied zwischen Lkw­Fahrern und anderen Personen macht. Das kann nach Angaben von OFAE dazu führen , dass auch die eigentlich ausgenommenen Lkw­Fahrer nicht  mehr den für die Einreise nötigen QR­Code zugesandt bekommen, sobald die 750­Personen­Grenze für den geplanten Einreisetag überschritten ist; sie erhalten dann vielmehr eine eMail mit der Info "maximum number of entries has been reached". Eine Einreise ohne QR­Code ist nicht möglich.

Falls die Einreise eines Lkw­Transports nach Griechenland über die albanische Grenze in dringenden Fällen unvermeidlich ist und es dem Fahrer aus den oben beschriebenen Gründen nicht gelingt, für Kakavia den für die Einreise erforderlichen QR­Code zu erhalten, empfiehlt OFAE, dass der Fahrer im PLF die Einreise über einen anderen für Lkw offenen griechischen Grenzübergang anmeldet (etwa Evzoni an der Grenze mit Nordmazedonien). Mit dem auf diese Art erhaltenen QR­Code könne der Fahrer dann auch über Kakavia einreisen, da die Kontrollbeamten wissen, dass Fahrer nicht unter die 750­Personen­Obergrenze fallen. Ohne QR­Code können sie die Fahrer nicht einreisen lassen, sie werden aber QR­Codes akzeptieren, auch wenn diese für einen anderen Grenzübergang ausgestellt wurden.
 

(Stand 18.11.2020)

Das Erfordernis der Online-Voranmeldung unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens
des entsprechenden QR-Codes (vgl. Allgemeine Einreisebeschränkungen) gilt auch für LkwFahrer. Dagegen sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests grundsätzlich ausgenommen. Achtung - trotz dieser Ausnahme werden auch Fahrer seit 10.11.2020 in der Online-Voranmeldung fälschlich auf die Notwendigkeit eines negativen COVID-19-Test hingewiesen. Nach Angaben des griechischen Verbandes OFAE kann dieser Hinweis ignoriert werden: Fahrer von Gütertransporten unterliegen nach wie vor keiner Testpflicht bei der Einreise nach Griechenland. Der Fehler soll schnellstmöglich behoben werden.

Lkw-Transporte werden als "essential travels" betrachtet und können daher neben dem
Grenzübergang Promachonas auch die Landgrenzübergänge Kakavia (GR-ALB), Krystallopigi
(GR-ALB), Evzoni (GR-MD), Ormenio (GR-BUL), Nymfaia (GR-BUL) sowie Kipi (GR-TUR) rund
um die Uhr benutzen.

Der griechische Verband OFAE berichtet, dass alle Fähragenten in den griechischen Häfen
Patras und Igoumenitsa Lkw-Fahrer auffordern, ein Selbsterklärungsformular auszufüllen,
bevor sie ein Schiff betreten. Zudem werden die Passagiere der Fähren teilweise COVID-19-
Schnelltests unterzogen.

Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf )

 

(Stand 11.11.2020)

Das Erfordernis der Online-Voranmeldung unter https://travel.gov.gr/#/ und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes (vgl. Allgemeine Einreisebeschränkungen) gilt auch für LkwFahrer. Dagegen sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests grundsätzlich ausgenommen. Achtung - trotz dieser Ausnahme werden auch Fahrer seit
10.11.2020 in der Online-Voranmeldung fälschlich auf die Notwendigkeit eines negativen COVID-19-Test hingewiesen. Nach Angaben des griechischen Verbandes OFAE kann dieser
Hinweis ignoriert werden: Fahrer von Gütertransporten unterliegen nach wie vor keiner Testpflicht bei der Einreise nach Griechenland. Der Fehler soll schnellstmöglich behoben
werden.

Lkw-Transporte werden als "essential travels" betrachtet und können daher neben dem Grenzübergang Promachonas auch die Landgrenzübergänge

  • Kakavia (GR-ALB)Krystallopigi (GR-ALB)
  • Evzoni (GR-MD)
  • Ormenio (GR-BUL)
  • Nymfaia (GR-BUL) sowie
  • Kipi (GR-TUR)

rund um die Uhr benutzen. 

Der griechische Verband OFAE berichtet, dass alle Fähragenten in den griechischen Häfen Patras und Igoumenitsa Lkw-Fahrer auffordern, ein Selbsterklärungsformular auszufüllen,
bevor sie ein Schiff betreten. Lkw-Fahrer können trotz des Lockdowns in Griechenland arbeiten. Sie weisen ihre
Fahrtätigkeit durch CMR-Frachtbrief und Bestätigung des Arbeitgebers nach, z.B. "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl.
http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf)

(Stand 04.11.2020)
Das Erfordernis der Online-Voranmeldung unter travel.gov.gr und des Vorweisens des entsprechenden QR-Codes (vgl. Allgemeine Einreisebeschränkungen) gilt auch für Lkw- Fahrer. Dagegen sind Lkw-Fahrer von der Vorlage eines negativen COVID-19-Tests grundsätzlich ausgenommen.

Lkw-Transporte werden als "essential travels" betrachtet und können daher neben dem Grenzübergang Promachonas auch die Landgrenzübergänge

  • Kakavia (GR-ALB)
  • Krystallopigi (GR-ALB)
  • Evzoni (GR-MD)
  • Ormenio (GR-BUL)
  • Nymfaia (GR-BUL) sowie
  • Kipi (GR-TUR)

benutzen.

Für den Warenverkehr sind diese sieben Grenzübergänge seit kurzem wieder rund um die Uhr geöffnet.
Der griechische Verband OFAE hat berichtet, dass alle Fähragenten in den griechischen Häfen Patras und Igoumenitsa die Lkw-Fahrer (aller Nationalitäten) auffordern, ein Selbsterklärungsformular auszufüllen, bevor sie ein Schiff betreten.

Lkw-Fahrer können auch während der Ausgangssperren arbeiten. Sofern sie dabei ihren Lkw verlassen müssen, ist eine Bestätigung ihres Arbeitgebers erforderlich. Es bestehen keine Formerfordernisse. Wir empfehlen die Nutzung des "Certificate for International Transport Workers" gem. Annex 3 EU Green Lanes Guideline (vgl. http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf )

 

Großbritannien / Vereinigtes Königreich (Stand 11.11.2020)

Auch Fahrer und begleitendes Personal müssen wie alle anderen Einreisenden eine Anmeldung mittels Passenger Locator Form https://www.gov.uk/provide-journey-contactdetails-before-travel-uk vornehmen.
Von Auflagen zur Selbstisolation sind Fahrer und begleitendes Personal dagegen ausgenommen, https://www.gov.uk/government/publications/coronavirus-covid-19-travellers-exempt-from-uk-border-rules/coronavirus-covid-19-travellers-exempt-from-ukborder-rules. Sie müssen zu diesem Zweck allerdings nachweisen, dass die Einreise nach Großbritannien Bestandteil ihrer Arbeit ist. Hierzu ist ein formloses Schreiben des Arbeitgebers geeignet, ebenso wie ein Frachtbrief oder die Fahrtgenehmigung / Abschrift der EU-Lizenz. Achtung - Seit dem 08.11.2020 gilt die Ausnahme von der Selbstisolation nicht
mehr für Fahrer, die sich in den 14 Tagen vor Einreise nach GB in Dänemark aufgehalten haben!

Nach Angaben des britischen Verbandes RHA können Fahrer beim Ausfüllen des Passenger Locator Form angeben, dass sie wegen der Durchführung eines Gütertransports von der
Selbstisolation befreit sind. Als Adresse in GB kann der Bestimmungsort des Transports angegeben werden. Alternativ können die Fahrer auch angeben, dass sie in der Kabine
übernachten (dann unter Nennung des Fahrzeugkennzeichens). Übernachtungen in der Kabine sollten nur auf offiziellen Park-/Rastplätzen stattfinden. Eine Mobiltelefonnummer ist
anzugeben. RHA weist ferner darauf hin, dass Fahrer stets das "Certificate for International Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl. http://www.bglev.de/images/corona/cfitw.pdf , mitführen sollten.

(Stand 09.11.2020)

Grundsätzlich sind Fahrer und Begleitpersonal von Gütertransportfahrzeugen unter EU­Lizenz in
Großbritannien von der Pflicht zur 14­tägigen Selbstisolation bei Einreise befreit. In der Nacht zum
heutigen 8. November 2020 haben die britischen Behörden entschieden, dass diese Befreiung
ab sofort nicht mehr gilt.

  • für Fahrer und Begleitpersonal aus Dänemark
  • für alle Fahrer und Begleitpersonen (also z.B. auch solche aus Deutschland), sofern sie sich in den letzten 14 Tagen in Dänemark aufgehalten haben

(Stand 04.11.2020)
Auch Fahrer und begleitendes Personal müssen wie alle anderen Einreisenden eine Anmeldung mittels Passenger Locator Form https://www.gov.uk/provide-journey-contact- details-before-travel-uk vornehmen.


Von Auflagen zur Selbstisolation sind Fahrer und begleitendes Personal dagegen ausgenommen, https://www.gov.uk/government/publications/coronavirus-covid-19- travellers-exempt-from-uk-border-rules/coronavirus-covid-19-travellers-exempt-from-uk- border-rules.

Sie müssen zu diesem Zweck allerdings nachweisen, dass die Einreise nach Großbritannien Bestandteil ihrer Arbeit ist. Hierzu ist ein formloses Schreiben des Arbeitgebers geeignet, ebenso wie ein Frachtbrief oder die Fahrtgenehmigung / Abschrift der EU-Lizenz.

Nach Angaben des britischen Verbandes RHA können Fahrer beim Ausfüllen des Passenger 
Locator Form angeben, dass sie wegen der Durchführung eines Gütertransports von der 
Selbstisolation befreit sind. Als Adresse in GB kann  der Bestimmungsort des Transports 
angegeben werden. Alternativ können die Fahrer auch angeben, dass sie in der Kabine 
übernachten (dann unter Nennung des Fahrzeugkennzeichens). Übernachtungen in der 
Kabine sollten nur auf offiziellen Park-/Rastplätzen stattfinden. Eine Mobiltelefonnummer ist 
anzugeben. RHA weist ferner darauf hin, dass Fahrer stets das "Certificate for International 
Transport Workers" gemäß Annex 3 der EU Green Lanes Guideline, vgl. http://www.bgl- ev.de/images/corona/cfitw.pdf , mitführen sollten.

Irland (Stand 28.10.2020)
Transportunternehmen und andere wichtige Glieder der Versorgungskette sind von der Aufforderung zur Selbstisolierung ausgenommen, vgl. https://www.gov.ie/en/publication/ed29dc-irelands-response-to-covid-19-transport- measures/Es

Unternehmen des Bereichs "Transport, Storage and Communications" fallen unter den Begriff "essential services". Daher dürfen u.a. Straßen, See-, Schienen- und Luftfrachtransporte einschließlich zugehöriger Lagertätigkeiten (inkl. Frachtabfertigung, Post- und Kurierdienste) sowie die Kontrolle und unerlässliche Wartungsmaßnahmen der Verkehrsinfrastruktur trotz des Lockdowns weiter durchgeführt werden.


Italien (Stand 16.11.2020)

Nach Angaben des italienischen Verbandes CONFETRA gelten ab sofort in Italien neue
Einreisebestimmungen und Coronaregeln. Kraftfahrer im Straßengüterverkehr sind nach wie vor
grundsätzlich von Quarantäne­ und Testverpflichtungen ausgenommen.
 

Fahrer, die in italienische Risikogebiete einreisen:

Fahrer, die sich in italienischen Risikogebieten mit roter und orangener Warnstufe aufhalten,
müssen immer eine Eigenerklärung mitführen.
 

Derzeit sind rote Gebiete:

  • Lombardei
  • Piemont
  • Kalabrien
  • Aostatal
  • Bozen

Orangene Gebiete:

  • Puglia
  • Sizilien
  • Toscana
  • Umbrien
  • Abruzzen
  • Basilicata
  • Ligurien

In den restlichen Landesteilen Italiens (gelbe Zonen) muss die Eigenerklärung nur während der
nächtlichen Ausgangssperre zwischen 22:00 und 5:00 Uhr mitgeführt werden. Ein Muster der entsprechenden Eigenerklärung für die Risikogebiete mit der deutschen Ausfüllhilfe finden Sie in
der Anlage. Bitte führen Sie nur das italienische Original mit.

Fahrer im Straßengüterverkehr, die aus dem Ausland ausreisen:

Für Fahrer, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, besteht die Verpflichtung der Mitführung
einer „Eigenerklärung für die Einreise nach Italien“ aus dem Ausland. Diese unterscheidet sich von
der Eigenerklärung bei Einfahrt in die Risikogebiete. Eine entsprechende Vorlage mit der
deutschen Ausfüllhilfe finden Sie in der Anlage. Bitte führen Sie nur das italienische Original mit.

Meldung an die Gesundheitsbehörden bei der Einreise:

Wie bereits im Frühjahr verlangen die italienischen Behörden ab sofort von Personen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, eine Meldung bei der zuständigen Gesundheitsbehörde in der Region des Grenzübertritts. In der Regel muss die Eigendeklaration per E­Mail zugesandt werden oder ­wie im Fall des Grenzübertritts am Brenner ­ eine Online­Meldung abgegeben werden. Nachfolgend die Aufstellung der Grenzübergänge und der zuständigen Gesundheitsbehörden, an die eine Meldung abgegeben werden muss.

Brenner – ASL Südtirol
Telefon: +39­0471/909202
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E-­Mail geschickt werden:
coronavirus@sabes.it

Ventimiglia – ASL Imperia
Telefon: +39­0184/536683
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E-­Mail geschickt
werden: d.franco@asl1.liguria.it

Frejus – ASL Torino3
Telefon: +39­011/9551752
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E­-Mail geschickt
werden: nsuma@aslto3.piemonte.it

Tarvisio (UD) – ASL Medio Friuli
Telefon: +39­0432/553264
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E-­Mail geschickt
werden: tarvis.border@asufc.sanita.fvg.it

Trieste – ASL Trieste
Telefon: +39­040/3997490
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E­-Mail geschickt
werden: profilassi.dip@asugi.sanita.fvg.it


Gorizia – ASL Gorizia
Telefon: +39­0481/592876
Eigenerklärung ist zu senden an folgende
E-­Mail: infettive.profilassi@asugi.sanita.fvg.it

Mont Blanc – ASL Valle d’Aosta
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E-­Mail geschickt
werden: igiene.pubblica@ausl.vda.it


Valico di Brogeda – ASL Insubria (Como)
Telefon: +39­031/370111
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E­-Mail geschickt werden:
aianim@ats­insubria.it 
uocpsal.co@ats­insubria.it

Passo del Sempione – ASL Verbano­Cusio­Ossola
Informationen über den Fahrer müssen an folgende E-­Mail geschickt
werden: sisp.vb@aslvco.it

(Stand 06.11.2020)

Nach Angaben des italienischen Verbandes Confetra hat die italienische Regierung per Erlass
vom 04. November 2020 das Fahrverbot für Lkw über 7,5 t zGM an Sonntagen im nationalen
Verkehr an den kommenden drei Sonntagen aufgehoben:

  • 08. November 2020
  • 15. November 2020
  • 22. November 2020

Confetra erinnert daran, dass bereits seit dem Frühjahr das Lkw­Fahrverbot für den internationalen
Verkehr in Italien aufgehoben ist und bis zu einer gesetzlichen Rücknahme unbefristet in Kraft
bleibt.

Wir weisen jedoch darauf hin, dass trotz der bereits seit dem Frühjahr geltenden Aussetzung des
Fahrverbotes im internationalen Verkehr in Einzelfällen deutsche Fahrzeuge von der italienischen
Polizei wegen Verstoßes gegen das Sonntagsfahrverbot bebußt wurden.

(Stand 04.11.2020)

Betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln und reisendes Personal sind grundsätzlich 
von einer Quaranänepflicht ausgenommen.

Von der Ausgangssperre sind beruflich bedingte Ortswechsel, wie z.B. von Lkw-Fahrern, im 
Rahmen ihrer Tätigkeit ausgenommen. Es wird empfohlen eine Eigenerklärung mitzuführen. 
https://www.esteri.it/mae/resource/doc/2020/10/modulo_rientro_sintetico_14_10_20.pdf

(Stand 28.10.2020)

Nach Angaben des italienischen Außenministeriums ist ab sofort bei der Einreise nach Italien eine
ausgefüllte Eigenerklärung mitzuführen. Für Kraftfahrer im Straßengüterverkehr bestehen keinerlei
Quarantäne­ oder Testverpflichtungen.

Des Weiteren weist das italienische Außenministerium darauf hin, dass in den folgenden Regionen
eine nächtliche Ausgangssperre besteht.

  • Lombardei      von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr
  • Kampanien     von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr
  • Latium             von 00:00 Uhr bis 05:00 Uhr
  • Piemont          von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr
  • Sizilien            von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr
  • Kalabrien        von 00:00 Uhr bis 05:00 Uhr

Lkw­Fahrer bei der Ausführung ihrer Tätigkeit sind grundsätzlich von den nächtlichen Ausgangssperren ausgenommen, aber auch hier wird die Mitführung einer Eigenerklärung dringend empfohlen.

(Stand 28.10.2020)
Betriebsnotwendiges Personal in Verkehrsmitteln und reisendes Personal sind grundsätzlich von einer Quarantänepflicht ausgenommen.

Von der Ausgangssperre sind beruflich bedingte Ortswechsel, wie z.B. von Lkw-Fahrern, im Rahmen ihrer Tätigkeit ausgenommen. Es wird empfohlen eine Selbsterklärung mitzuführen. https://www.interno.gov.it/sites/default/files/2020-10/modello_autodichiarazione_editabile_ottobre_2020.pdf

 

Liechtenstein (Stand 28.10.2020)
keine Beschränkungen

 

Luxemburg (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen


Malta (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen


Niederlande (Stand 28.10.2020)
Personen die notwendige Güterverkehre durchführen sind von der Quarantäne ausgenommen.

 

Norwegen (11.11.2020)

Personen, die "unbedingt erforderliche" Güter- und Personenbeförderungen durchführen, sind während der Arbeitszeit von der Quarantäne befreit, sofern keine Zeit für einen
negativen Covid-19-Test besteht.

(Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen. Personen, die Güter- und Personenbeförderungen durchführen, sind während der Arbeitszeit von der Quarantäne befreit.

 

Österreich (Stand 18.11.2020)

Darüber hinaus ist – auch für Personen aus anderen Staaten als solchen mit stabiler COVID-19-
Lage sowie Drittstaatsangehörige – die Einreise ohne Einschränkungen zur Aufrechterhaltung
des Güter- und Personenverkehrs möglich.

Der Lockdown hat keine Auswirkungen auf die Durchführung von Gütertransporten. Es wird
empfohlen, einen ausgefüllten Annex 3 EU Green Lanes Guideline mitzuführen.
http://www.bgl-ev.de/images/corona/cfitw.pdf.

(Stand 17.11.2020)

Trotz des ab heute, 17. November 2020, in Österreich erneut ausgerufenen Lockdowns bestehen ­
und zwar unabhängig vom Herkunftsland des Fahrers ­ weiterhin keine Einreisebeschränkungen für Einreisen im Zusammenhang mit der "Aufrechterhaltung des Personen­ und Güterverkehrs" (§ 8 Abs. 1 COVID­19­Einreiseverordnung, Fassung vom 17.11.2020, vgl. www.ris.bka.gv.at ).


Das Vorliegen einer Ausnahme von den Einreisebeschränkungen muss im Kontrollfall nachgewiesen werden. Formale Anforderungen an den Nachweis des Güterverkehrs bestehen nicht. Der BGL empfiehlt in Absprache mit dem österreichischen Verband AISÖ die Mitführung des ausgefüllten Annex 3 EU Green Lanes Guideline.

(Stand 28.10.2020)
Darüber hinaus ist – auch für Personen aus anderen Staaten als solchen mit stabiler COVID-19- Lage sowie Drittstaatsangehörige – die Einreise ohne Einschränkungen zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs möglich


Polen (Stand 28.10.2020)
Polen ist ab dem 24.10.2020 Risikogebiet, so dass die Quarantänebestimmungen der Bundesländer zu berücksichtigen sind. Der internationale Güterverkehr ist natürlich weiterhin uneingeschränkt möglich.

 

Portugal (Stand 11.11.2020)

Nach Angaben des portugiesischen Verbandes ANTRAM hat die portugiesische Regierung eine nationale Ausgangssperre im Zeitraum vom 09. November 2020 bis 23. November 2020
beschlossen. Die Ausgangssperre gilt in diesem Zeitraum täglich von 23:00 Uhr bis 05:00 Uhr. An den kommenden beiden Wochenenden (14./15. und 21./22. November 2020) beginnt die
Ausgangssperre am Samstag und Sonntag bereits ab 13:00 Uhr. Es bestehen allerdings Ausnahmen im genannten Zeitraum für Fahrer, die aus beruflichen Gründen
unterwegs sind. Es wird empfohlen, dass Fahrer eine Arbeitgeberbestätigung mitführen, die bescheinigt, dass die Person berufliche Tätigkeiten ausführt.

 

(Stand 29.10.2020)
Die portugiesische Regierung hat eine nationale Ausgangssperre im Zeitraum vom 30. Oktober
2020, 0:00 Uhr, bis 3. November 2020, 6:00 Uhr, beschlossen. Reisen außerhalb des Wohnortes
sind in diesem Zeitraum grundsätzlich nicht gestattet.

Es bestehen allerdings Ausnahmen im genannten Zeitraum für Fahrer, die aus beruflichen Gründen
unterwegs sind. Diese Fahrer müssen die beiliegende Arbeitgebererklärung ausfüllen, die
bescheinigt, dass die Person berufliche Tätigkeiten ausführt. Der portugiesische Verband
ANTRAM empfiehlt, die Erklärung in portugiesischer Sprache mitzuführen. Dem beiliegenden
Dokument können Sie eine englischsprachige Ausfüllhilfe (gelb markiert) entnehmen.

Des Weiteren informiert ANTRAM darüber, dass in Portugal eine grundsätzliche Verpflichtung zum
Tragen von Nasen­Mundschutz­Bedeckungen bei Aufenthalt im öffentlichen Raum besteht, sofern
die empfohlene physische Distanz, die von den Gesundheitsbehörden empfohlen wird, nicht
eingehalten werden kann. Die neue Regelung zur Maskenpflicht wird mindestens für einen
Zeitraum von 70 Tagen in Kraft sein.

 

Rumänien (Stand 28.10.2020)
Die Straßengrenzen sind uneingeschränkt geöffnet. Fahrer von Fahrzeugen über 2,4 t sind verpflichtet, am Grenzübergang über individuelle Schutzmittel wie Desinfektionsmittel, Mund- und Nasenschutz zu verfügen sowie über Dokumente, die die Reiseroute bis zum Ziel bestätigen. Rumänien hat 5 Transit-Routen für Gütertransporte festgelegt: http://www.mt.gov.ro/web14/spatiul-media/comunicate-de-presa/2881-23032020

 

Schweden (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen.

 

Schweiz (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen. Der Zoll hat sogenannte "green lanes" eingeführt. Diese sind für den Transport von versorgungsrelevanten Gütern reserviert und bleiben auch während der normalen Lage in Kraft.

 

Slowakei (09.11.2020)

Nach Angaben des slowakischen Verbandes CESMAD Slovakia wurde die nächtliche Ausgangssperre zwischen 1:00 und 5:00 Uhr bis zum 14. November 2020 verlängert. Von der
Ausgangssperre sind Fahrer im Straßengüterverkehr befreit. Allerdings müssen diese innerhalb von 48 Stunden das Territorium des Slowakischen Republik wieder verlassen.

(04.11.2020)

Grundsätzlich galt im Laufe der gesamten Pandemie die Maxime der slowakischen Regierung, 
dass der Güterverkehr ungehindert laufen soll. Dieses Prinzip wird auch in der aktuellsten Einreise- und Quarantäneverordnung des SK Amtes für öffentliches Gesundheitswesen vom 30.10. (veröffentlicht im Amtsblatt der slowakischen Regierung, Ausgabe 11, Verordnung Nr. 13) bestätigt: Weiterhin ist Fahrern im Bereich Gütertransporte, die aus anderen Ländern zwecks Ausübung eines Transports in die Slowakei einreisen oder durch die Slowakei transitieren, die Einreise in die Slowakei zur Ausübung ihrer Tätigkeit ohne Auflagen (ohne neg. PCR-Testergebnis) möglich. Dasselbe gilt für Piloten, Besatzung von Flugzeugen oder anderes Flugpersonal, Besatzung von Cargo-Schiffen, Lokführer, Wagenmeister, Zugpersonal und Begleitpersonal im Bahn-Cargo-Verkehr, Fahrer und Besatzung von 
Gesundheitsdienstfahrzeugen sowie Fahrer von Bestattungsdiensten.

(Stand 28.10.2020)
Das im Güterverkehr tätige Personal ist von Verpflichtungen zur Quarantäne oder Vorlage eines PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, befreit. Keine Beschränkungen


Slowenien (Stand 28.10.2020)
Personen, die im gewerblichen Güterverkehr tätig sind, bzw. Personen, die eine Wirtschaftstätigkeiten ausüben, müssen beim Überschreiten der Grenze einen entsprechenden Nachweis über ihre Tätigkeit führen (Bestellunterlagen, Lieferscheine, Nachweis des Arbeitsverhältnisses) und sind von Quarantänepflichten ausgenommen. Keine Beschränkungen


Spanien (Stand 28.10.2020)
Keine Beschränkungen. In Lkw müssen Masken ab einer Zwei-Mann-Besatzung getragen werden.

In der autonomen Region Galizien gilt eine Meldepflicht innerhalb von 24 Stunden bei der regionalen Gesundheitsbehörde für Fahrer, die sich 14 Tage vor ihrer Einreise in Krisenregionen oder Ländern aufgehalten haben.

 

Tschechien (Stand 18.11.2020)

Ausnahmen bei Einreisen aus Ländern der roten Kategorie, bei denen weder ein Negativtest
vorgelegt werden muss noch die Einreise online angemeldet werden muss oder eine
Quarantänepflicht besteht, gelten für Beschäftigte im internationalen Personen- und
Güterverkehr, Diplomaten und Beschäftigte internationaler Organisationen, die in Tschechien
akkreditiert sind. 

Die Einreise von Fahrern, die mit internationalen Transporte von Gütern befasst sind, ist ohne
Beschränkungen möglich. Es ist ein Nachweis mitzuführen, dass der Fahrer im gewerblichen
Güterverkehr tätig ist:
https://www.mvcr.cz/soubor/confirmation-form-for-international-transport-workers-czen.aspx

Das Fahrzeug muss der Fahrzeugkategorie N zugehören. Die Ausnahme beschränkt sich auf
den Fahrer. Mitfahrendes Personal ist nicht ausgenommen. Quelle:
https://www.mvcr.cz/docDetail.aspx?docid=22241909&doctype=ART

Eine Übersicht der Einreisebestimmungen in englischer Sprache mit Stand 09. November 2020
ist hier zu finden:
https://www.mzv.cz/file/4136070/Conditions_for_entry_of_persons_to_the_Czech_territory _valid_from_November_9th_2020___20201105.pdf 

(Stand 28.10.2020)
Die Einreise von Fahrern, die mit internationalen Transporte von Gütern befasst sind, ist ohne Beschränkungen möglich. Es ist ein Nachweis mitzuführen, dass der Fahrer im gewerblichen Güterverkehr tätig ist. Das Fahrzeug muss der Fahrzeugkategorie N zugehören. Die Ausnahme beschränkt sich auf den Fahrer. Mitfahrendes Personal ist nicht ausgenommen.

 

Ungarn (Stand 25.11.2020)

Die am 13.11.2020.wegen der Corona­Situation verkündete vorläufige Ausnahme von den Fahrverboten für Lkw über 7,5 t ZGM wurde am 25.11.2020 wieder aufgehoben. 
Damit sind die üblichen ungarischen Fahrverbote ab heute wieder in Kraft.

 

(16.11.2020)

Wie der ungarische Verband MKFE über die IRU mitteilt, hat Ungarn wegen der Corona­Situation
eine generelle Ausnahme von den Fahrverboten für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen über
7,5 t zGM erteilt. Die Ausnahme gilt bis auf Widerruf; ihr Fortbestand kann unter dem Link
https://www.mkfe.hu/en/ geprüft werden

(Stand 28.10.2020)
Eine Einreise nach Ungarn ohne Quarantäne oder Corona-Testpflicht ist gestattet für: den Güterverkehr, konzerninterne Geschäftsreisen (z. B. zwischen Mutter- und Tochterunternehmen), Grenzpendler in einer bis 30 km von der Grenze entfernten Zone für bis zu 24 Stunden, Inhaber von Diplomaten- oder Dienstpässen, Personen, die glaubhaft nachweisen können, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate bereits an COVID-19 erkrankt waren.

Weitere Informationen auf https://www.auswaertiges- amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ungarnsicherheit/210332

Der Güter- bzw. Warentransport muss mit den entsprechenden Begleitdokumenten ausgewiesen sein. Diese sind grundsätzlich ein CMR bzw. eine Rechnung, oder bei firmeninternen Warenbewegungen ein entsprechend ausgestellter Frachtbrief oder Lieferschein. Zudem sollte beachtet werden, dass sich der Güterverkehr grundsätzlich auf eine Person, den Fahrer bezieht. Begleitpersonen sind nicht erlaubt und es kann die Einreise verweigert werden.

Der ungarische Transportverband MKFE hat darüber hinaus mitgeteilt, dass Gütertransporte von und nach Ungarn sowie der Transit durch Ungarn ohne jegliche Einschränkungen möglich seien. Dabei seien auch keine Transitrouten mehr vorgeschrieben.

 

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